Mobilfunkgenerationen

2G GSM

Mobiles Internet ist schon seit den frühen 90er Jahren möglich. Die Fortentwicklung der Mobilfunktechnologie versetzte die Nutzer jener Zeit in die Lage, den Mobilfunkstandard GSM zur Datenübertragung per CSD (Circuit Switched Data) zu benutzen – allerdings mit relativ niedriger Geschwindigkeit von 14,4 kBit/s (je Kanal) und zu nicht ganz verbraucherfreundlichen Preisen.

2G+ GSM Erweiterungen GPRS, EDGE

Schon bald änderte sich die Situation mit der Entwicklung dreier GSM-Erweiterungen: Bereits Ende der 90er konnten HSCSD (High Speed Circuit Switched Data), GPRS (General Packet Radio Service) und EDGE (Enhanced Data Rates for GSM Evolution) deutliche Geschwindigkeitssteigerungen (bis zu 220 kbit/s) erzielen.

3G und 3G+

Der nächste Meilenstein in der Geschichte der paketvermittelten Datenübertragung im Mobilfunk bestand in der Einführung von UMTS (Universal Mobile Telecommunications System [2002]). Vor allem mit der Einführung der auf UMTS basierenden Standards HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) und HSUPA (High Speed Uplink Packet Access) im Jahr 2006 konnten erstaunliche Leistungssteigerungen erzielt werden: Plötzlich waren Übertragungsraten von 5 bis 13 Mbit/s möglich. Damit erschloss sich auch ein neuer Anwenderkreis: Mobiles Internet – abseits leitungsgestützter DSL-Anschlüsse – verbreitete sich rasant für jedermann.