LTE Vorgänger

2006 – HSDPA (High Speed Downlink Packet Access)

2G, 2G+, 3G, 3G+

LTE Vorgänger by nicolasnova

Mit der Einführung der UMTS-Erweiterung HSDPA beginnt die Geschichte der auch als 3G+ vermarkteten Entwicklung. Anvisiert wurden mit der neuen Mobilfunktechnologie natürlich höhere Übertragungsraten und neue Mobilfunkstandards. Spezifiziert vom 3GPP-Konsortium, wurde HSDPA 2006 im Zuge der CeBIT offiziell von T-Mobile und Vodafone in Deutschland eingeführt.

HSDPA – der Name deutet es schon an – wurde in erster Linie daraufhin entwickelt, bessere Übertragungsraten im Downlink zu erzielen. Waren im UMTS-Standard Downlink-Raten von bis zu 364 kBit/s (Uplink 64 kBit/s) möglich, konnte HSDPA hier mindestens 1,8 Mbit/s (maximal 7,2 MBit/s) erreichen.

2007 – HSUPA (High Speed Uplink Packet Access)

Ein Jahr später bauten die deutschen Mobilfunknetzbetreiber ihre Netze mit der UMTS-Erweiterung HSUPA aus. Verbesserte die UMTS-Erweiterung HSDPA in erster Linie die Downlinkrate, sollte HSUPA – und der Name deutet es auch hier bereits an – nun Steigerungen im Uplink ermöglichen. In konkreten Zahlen: HSUPA verspricht Uplinkraten zwischen 1,45 Mbit/s und 2 Mbit/s. Welche Raten man tatsächlich erzielen kann, hängt hierbei vom gewählten Mobilfunknetzanbieter ab.

HSPA (High Speed Packet Access) – die Zusammenführung

Sowohl HSDPA als auch HSUPA sind Elemente der UMTS-Erweiterung HSPA. HSPA stellt wiederum eine Technik zur Verbesserung der mobilen Datenübertragung dar. Beide Elemente zur Steigerung der Down- und Uplinkgeschwindigkeiten sind hier getrennt voneinander beschrieben, da deren praktische Umsetzung eine Aufrüstung der am Mobilnetz beteiligten Geräte (Basisstationen und Endgeräte) in zwei Schritten erforderlich macht.

HSPA+ (High Speed Packet Access Plus)

HSPA+ soll den Übergang zwischen den Generationen 3G+ und 4G (LTE) darstellen. HSPA+ ist eine leistungsfähigere Variante von HSPA. Im Vergleich zu HSPA liefert HSPA+ im Downlink 28 Mbit/s und erreicht im Uplink 11 Mbit/s. Die höheren Datenraten von HSPA+ wirken sich auch in einer geringeren Latenz aus und sind ideal für alle datenintensiven mobilen Anwendungen.